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Die Wasseroberfläche schweigt heute Nacht.

Es ist ruhig. Zu ruhig?

Janis starb an einer Überdosis Janis und nicht an Heroin. Ein Trugbild, das sich wie ein roter Faden durch alles ziehen kann, wenn du ihn nur ziehen lässt.

Manchmal ist es also anders als es scheint und das Wahre, einzig Wahre liegt vielleicht viel weiter unter der Oberfläche als man angenommen hat. Solange man abgelenkt ist, passiert nichts. Sogar die Gedanken scheinen sich nicht der Richtung des Winds anzupassen. Doch schaltet man jede Ablenkung aus, blickt man vielleicht doch weiter unter die Oberfläche als gewollt. Damit will ich sagen, dass du schlau bist, wenn du so tust, als ginge es dir gut. Vielleicht geht es dir sogar gut. Ich bin nicht im Recht darüber zu urteilen. Mir geht es ja auch gut. Soweit.

Du unternimmst anscheinend allerhand um dich unter beweis zu stellen, aber stell dir vor: Es ist mir egal. Ja, es scheint sogar gleichgültig (Für den Moment) Du hältst dich vielleicht für klug. Vielleicht sogar für überlegen. Du kennst dich mit meinen Gedanken aus und weißt, dass sie sich meist in deine Richtung bewegen, wenn der Sturm zu stark wird. Aber man sollte sich nicht zu sicher in seinen Erwartungen sein. Wie war das noch gleich?

Janis starb an einer Überdosis Janis. Nicht an Heroin.

 


29.7.07 23:46


vergessen ist so leicht.

wenn man sich einsprennen lässt, in einer käseglocke. ein stuhl vielleicht noch, dann kann einem nichts mehr passieren. man sitzt sogar bequem. man ist sicher vor regen und gewitter. vor gefühlen und jedem angriff von außen. die erste zeit geht das auch noch. ist sogar ganz schön, wenn man seine ruhe hört und der krach von draußen einfach mal schweigt.

das erste was ich vermisse sind die gerüche. der blumen vielleicht oder der straße, die nach dem unwetter noch verregnet und nass ist. ich habe angst, diese gerüche zu vergessen. die luft wird außerdem auch ganz schön eng. jetzt kann ich mich entscheiden zwischen ersticken vor lauter einsamkeit und einöde, oder den angriffen der welt. es bringt alles nichts.

ein kleines schutzschild nehme ich vielleicht mit. aber nichts ist so kostbar wie das leben, das draußen spielt. kein schmerz kann so groß sein, den duft der blumen vergessen zu wollen.

ja, es geht so weit, dass man gar keine angst haben muss. denn wenn man in seiner glasglocke sitzt, stribt man - sooderso- aber wenn man in die welt geht sieht man so viel schönes, für das man den blick nicht verlieren sollte. und niemand hat das recht einem das zu nehmen. außer man gibt es ihm. aber...wer macht seinen geistern schon die tür auf, wenn man ihnen auf die schliche gekommen ist?

31.7.07 00:00





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